Crick Boom verbindet zwei auf den ersten Blick ungleiche Welten: ein sportlich inszeniertes Cricket-Spiel und ein nüchternes, aber durchdachtes Werkzeug zur Verwaltung von Haushaltsfiltern. Die Benutzeroberfläche wechselt zwischen lebhaften Stadionbildern und einem klaren, weißen Formular-Design – je nachdem, ob man gerade spielt oder Wartungsdaten einträgt.
Filterverwaltung im Alltag
Der Kern der App liegt im strukturierten Tracking von Filterinstallationen und -austauschen. Geräte lassen sich mit Modellbezeichnung, Standort und Garantieangaben erfassen – im Screenshot etwa ein Samsung RF28R7551 in der Küche mit dreijähriger Garantie. Die Lebensdauer eines Filters kann wahlweise nach Tagen oder nach Litern berechnet werden; die App ermittelt den Verschleiß automatisch. Im Statistikbereich erscheinen Gesamtzahlen zu Installationen, Austauschen und aufgewendeten Kosten. Der Status jedes Filters wird farbkodiert angezeigt: Grün steht für aktiv, Orange für „bald fällig" (innerhalb von 14 Tagen), Rot signalisiert sofortigen Handlungsbedarf.
Eingabe und Navigation
- Formulare für Filterinstallation und -austausch mit Datumsauswahl im Format TT.MM.JJJJ
- Texteingabe per Tipp, Einfügen oder Text-Scan-Funktion
- Kosteneingabe in USD mit zwei Dezimalstellen
- Tab-Navigation mit vier festen Bereichen: Filter, Statistik, Verlauf, Mehr
Die Navigation bleibt über alle Screens hinweg konsistent. Ein schwacher Punkt: Die Statusampel stützt sich stark auf Farbe allein – für farbenblinde Nutzer wären zusätzliche Texthinweise jenseits der Icons wünschenswert, auch wenn Icons vorhanden sind.
Wenn der Schläger auf den Ball trifft
Die Cricket-Spielscreens zeigen einen Batsman in Schlagpose, einen roten Lederball mit sichtbarer Naht und ein vollbesetztes Flutlichtstadion mit internationalen Fahnen. Der Titelscreen präsentiert den Schriftzug Cricket Boom in großen, dreidimensionalen Gelb-Grün-Lettern vor dunkelblauem Hintergrund – dazu grün-blaue Lichteffekte, schwebende Dollarscheine und ein gut sichtbarer grüner START-Button. Wer die Spannung kennt, die entsteht, wenn ein präziser Schlag genau im richtigen Moment landet, findet in dieser Oberfläche eine visuelle Entsprechung: der Moment, in dem die rote Kugel abhebt, ist derselbe Impuls, der hinter dem Gedanken steckt, nichts dem Zufall zu überlassen – auch nicht den Wasserfilter im Kühlschrank.
Crick Boom ist ungewöhnlich in seiner Kombination, funktioniert aber als Filterverwaltung solide – sofern man sich auf die konsequent strukturierte, wenn auch farbabhängige Statuslogik einlässt.